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Kellersanierung: Muffiger Keller? Feuchte Wände?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Keller sanieren lassen können und dadurch an Wohnkomfort gewinnen.

Arbeitszimmer in einem sanierten Keller Vorratsraum in einem sanierten Keller Schimmelbildung in Raumecke Feuchtigkeitsschaden in einem Keller

Riecht es muffig in Ihrem Keller oder sind die Wände feucht? Bröckelt der Putz an einigen Stellen von den Wänden oder haben Sie vielleicht Schimmelpilzbefall festgestellt?

Dann sollten Sie über eine Kellersanierung nachdenken, um die Bausubstanz Ihres Hauses und nicht zuletzt Ihre Gesundheit zu schützen. Ein gesundes Raumklima ist die Basis für zusätzlichen Wohnraum - sei es für ein extra Arbeits- oder Gästezimmer oder den Partykeller.

Den Schlüssel dazu stellt neben der Ursachenermittlung und –behebung eine intakte Abdichtung dar. Diese lässt sich durch eine Kellersanierung von außen oder von innen herstellen.

So vermeiden Sie Schimmel im Keller!

  • Regelmäßig lüften!
  • Nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit der Außenluft lüften – dann Fenster schließen!
  • Beim Wäschetrocknen immer lüften!
  • Im Sommer Wäsche draußen trocknen.
  • Luftfeuchtigkeit im Keller regelmäßig beobachten (< 60 %).
  • Ggf. zwischendurch Bautrockner einsetzen.
  • Große Möblierung an Außenwänden vermeiden.
  • Bei Starkregen Fenster schließen.
  • Kellerlichtschächte regelmäßig von Laub etc. befreien.
  • Wohnräume im Keller beheizen.

Ursachenermittlung

Selbstverständlich muss vor einer Kellersanierung als erstes die Schadensursache ermittelt werden. Erst danach können die notwendigen Sanierungsmaßnahmen festgelegt und durchgeführt werden.

Mögliche Ursachen feuchter Keller:

  • Schadhafte oder nicht vorhandene Abdichtung im Bereich des Kellers (vertikal und horizontal)
  • Kapillar aufsteigende Bodenfeuchte
  • Drückendes Grundwasser
  • Schlagregen
  • Staunässe
  • Rohrbrüche
  • Verstopfte Entwässerung der Kellerlichtschächte
  • Nicht vorhandene Rückstauventile von Bodeneinläufen oder an Kellerlichtschächten
  • Fehlende Drainage
  • Fallrohre nicht korrekt angeschlossen

Kellersanierung von außen

Liegt die Schadensursache in der fehlenden oder schadhaften vertikalen Abdichtung der Kelleraußenwände, so ist die Kellersanierung von außen sicherlich die aufwändigste und kostenintensivste, dafür aber auch wirksamste Methode, um einen Keller trocken zu legen.

Dazu müssen die Kelleraußenwände zunächst rund um das Gebäude freigelegt werden. Erst dann können sie mit einer vertikalen Abdichtung versehen werden. Zum Einsatz kommen in der Regel Bitumen-Dickbeschichtungen oder Abdichtungsbahnen.

Heizenergie sparen

Kellerabdichtung
Kellerabdichtung
Bildquelle: Saint-Gobain Weber

Zur Einsparung von Heizenergie und zur Herstellung eines angenehmen Raumklimas sollte, besonders wenn die Nutzung als Wohnraum vorgesehen ist, eine Perimeterdämmung angebracht werden.

Drainage vorsehen

Darüber hinaus empfiehlt es sich eine Ringdrainage vorzusehen, um anfallendes Wasser wirksam abzuleiten und das Gebäude dauerhaft vor Feuchtigkeit zu schützen.

Schäden durch Noppenbahn vorbeugen

Eine auf der Perimeterdämmung verlegte Noppenbahn sorgt einerseits für zusätzlichen Schutz vor Steinen und Wurzeln und andererseits für eine Hinterlüftung der Außenwand und wirkt somit vorbeugend gegen Schimmelbildung.

Kellersanierung von innen

Mauerwerksinjektion:

Bei der Mauerwerksinjektion (auch Infiltrationsverfahren oder Verkieselung genannt) werden zunächst in regelmäßigen Abständen Löcher ins Mauerwerk gebohrt, in die dann Injektionsmittel gepresst werden. Die Poren des Mauerwerks werden durch das Injektionsmittel gefüllt, so dass die Kapillarwirkung des Mauerwerks (Aufsaugen der Feuchtigkeit wie bei einem Schwamm) unterbunden wird und das Mauerwerk austrocknen kann.

Löcher bohren
Löcher bohren
Bildquelle: Saint-Gobain Weber
Kellerwand reinigen
Kellerwand reinigen
Injektionsmittel einfüllen
Injektionsmittel einfüllen

Mauersägeverfahren:

Das Mauerwerk mit Hilfe eines speziellen Sägeverfahrens horizontal durchtrennen, um anschließend eine Horizontalsperre in Form eines Bleches oder eines Kunststoffes einlegen zu können.

Sanierputze runden die Kellersanierung ab

Ein Sanierputz (oft auch Entfeuchtungsputz genannt) eignet sich bestens zur Komplettierung einer Kellersanierung, aber erst dann, wenn die Ursache des Feuchtigkeitsschadens bereits behoben wurde. Vorab muss die alte Putzschicht entfernt werden.

Beim Sanierputz verdunstet auftretende Feuchtigkeit innerhalb der Putzschicht. Als Folge davon verbleiben die sich bildenden Salze im hoch porigen Sanierputz und werden nicht auf der Oberfläche sichtbar. Durch diese Funktionsweise sowie seiner schimmelpilzhemmenden Eigenschaften trägt er optimal zu einem gesunden Raumklima bei.

Sperrputz:

Vor der Herstellung eines Sperrputzes (oft als Sanierputz oder Isolierputz bezeichnet) sollten die Wände vollständig getrocknet sein. Der Sperrputz verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit von außen, schließt aber gleichzeitig eine Verdunstung bereits vorhandener Feuchtigkeit aus, weil diese in der Wand eingesperrt wird. Es ist damit zu rechnen, dass die Feuchtigkeit über kurz oder lang an anderer Stelle austreten und Feuchtigkeitsschäden anrichten wird.

Heizen und Lüften im Keller?

Keller lüften
Bildquelle: MEA

Auch Kellerräume müssen regelmäßig gelüftet werden, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Nur bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer ist Vorsicht geboten. Daher Kellerfenster an warmen, schwülen Sommertagen höchstens in den kühlen Morgenstunden öffnen und ansonsten geschlossen halten.


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